Behördliche Zulassung von Transporteuren

By 23. Juni 2016Allgemein

Es zeichnen sich Veränderungen für Transporteure ab. In der Vergangenheit wurden Transporteure durch einen reglementierten Beauftragten oder bekannten Versender per Transporteurserklärung verpflichtet. Dies wird in absehbarer Zukunft nicht mehr möglich sein. Aber auch für reglementierte Beauftragte, die ausschließlich Transporte durchführen, demzufolge keine „Sicherheitskontrollen“ nach Kapitel 6.3.2. des Anhanges zur DVO (EU) 2015/1998 durchführen, werden von den neuen Vorgaben betroffen sein.

Es ist ein behördliches Zulassungsverfahren geplant, welches alle Transportunternehmen betrifft, die sichere Luftfracht transportieren. Das Prozedere gestaltet sich ähnlich der Zulassung zum reglementierten Beauftragten (regB) oder bekannten Versender (bV), bis auf die Tatsache dass zunächst per Aktenlage entschieden wird. In Einzelfällen können aber auch vor Ort Abnahmen stattfinden bzw. Kontrollen durch die Laufende Aufsicht des LBAs.

Im Wesentlichen sind folgende Bedingungen zu erfüllen:

– Erstellung eines Transporteur – Sicherheitsprogramms (TSP)
– Benennung eines Sicherheitsbeauftragten mit entsprechender Schulung gemäß Kapitel 11.2.5
– Die Fahrer sollen durchgängig eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. §7 Luftsicherheitsgesetz vorweisen und eine Schulungen entsprechend Ihres Tätigkeitsumfangs (gemäß Kapitel 11.2.7. oder 11.2.3.9.). Für alle betroffenen Unternehmen wird es im Rahmen der Umsetzung dieser neuen Forderung eine einjährige Übergangsfrist geben.

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